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HERMSDORF/THÜR.
HESCHO HERMSDORF: THÜR.
HERMSDORF-SCHOMBURG-ISOLATOREN-GESELLSCHAFT en nn a TE ee u a ET ERITTUEL L re nee.
FERNSPR.: HERMSDORF (THUR.)NR.413/| DRAHT: HESCHO HERMSDORFTHURING TELEGRAMMSCHLUSSEL: RUDOLF MOSSE CODE- A.B.C. CODE, 5.u.6. AUSGABE - MARCONI CODE INTERNATIONAL - CARLOWITZ CODE - WESTERN UNION CODE (UNIV.-AUSG.) - BENTLEY’S COMPLETE PHRASE CODE (NEW EDITION) ee 22 7°PDGRRAERNNESSFENNENeN Ei nie
FESTE KERAMISCHE SENDERKONDENSATOREN
Festkondensatoren für Senderschaltungen gliedern sich nach ihrer Haupt- verwendung in Schwingungskreis- und in Blockierungs-Kondensatoren.
Bei Schwingungskreis-Kondensatoren ist eine hohe Leistungsauf- nahme und damit eine hohe HF-Belastbarkeit je Flächeneinheit das wichtigste Erfordernis. Außerdem müssen sie elektrisch durchschlagfest, bis zu möglichst hohen Betriebspannungen frei von Vorentladungen und unempfindlich gegen die Temperaturen sein, die normalerweise in einem Sender auftreten.
Blockierungs-Kondensatoren dienen vornehmlich als „Überbrückungs“- Kondensatoren und sollen der Betriebspannung — hoher Gleichspannung oder hoher normalfrequenter Wechselspannung — den Durchgang sperren, hoch- frequente Schwingungen dagegen ungehindert durchlassen. Von ihnen muß da- her in erster Linie eine hohe Spannungssicherheit gefordert werden. Anderseits brauchen diese Kondensatoren, die nur geringen zusäglichen HF-Span- nungen ausgesett sind, lediglich eine Mindestkapazität, nicht aber einen bestimmten Kapazitätswert, aufzuweisen. Aus diesem Grunde haben bei ihnen auch Kapazitätsänderungen, z.B. als Folge von Temperaturschwankungen, nur eine untergeordnete Bedeutung.
In Übereinstimmung mit den vorgenannten Forderungen haben wir, Abb. 1 u. 2, zwei Bauarten von keramischen Senderkondensatoren
PLATTENKONDENSATOREN und TOPFKONDENSATOREN
entwickelt. Beide Bauarten eignen sich vorzüglich sowohl als Schwingungskreis- als auch als Blockierungs-Kondensatoren und sind nachstehend unter Angabe ihrer Betriebsleistungen und zulässigen Spannungen dargestellt. Hinsichtlich dieser Werte ist jedoch zu beachten, daß jeder von ihnen einzeln die Verwendbar- keit des Kondensators begrenzt.
Dementsprechendistjeweilszu prüfen,obsowohldieBetriebs- leistung einerseits als auch die HF-Spannung anderseits — beide unabhängig voneinander — innerhalb der angegebenen zulässigen Grenzen liegen.
Ein sehr wesentlicher Vorzug von keramischen Kondensatoren gegen- über solchen aus Glimmer, die bis dahin für höhere HF-Spannungen und HF- Belastungen fast ausschließlich verwendet wurden, besteht in der Möglich- keit, dieBelagränder durch eine verstärkte oder wulstförmige Randausbildung bzw. durch Rippen oder Schirme wirksam zu schüten. Die Spannungsfestigkeit eines derartigen keramischen Kondensators wird dann nur durch die Durchschlagfestigkeit seines Dielektrikums begrenzt. So vermag z.B. eine keramische Kondensatorplatte HF-Spannungen bis rd. 20000 V aufzunehmen, während die dünnen Blättchen von Glimmerkondensatoren, da sich bei ihnen ein Sprühschut nicht ausbilden läßt, einzeln nur mit HF- Spannungen bis etwa 500 V beansprucht werden dürfen. Bei höheren Spannungen müssen daher Glimmerkondensatoren in großer Zahl in Reihe geschaltet werden, wodurch sich jedoch ihre Kapazität verringert.
Dementsprechend eignen sich Glimmerkondensatoren für große Kapazitätswerte und niedrige Spannungen. Dagegen sind für kleine und mittlere Kapazi- tätswerte keramische Kondensatoren um sozweckmäßiger und wirtschaftlicher, jehöher die Betriebspannung des Senders ist. Auch für Blockierungs-Kondensatoren zum Sperren höherer Gleichspannungen (Anodenblockkondensatoren) sind keramische Kondensatoren vielfach günstiger und wirtschaftlicher als Glimmerkondensatoren.
DIELEKTRIKUM. Als Dielektrikum unserer Platten- und Topfkonden- satoren verwenden wir je nach den geforderten Kapazitätswerten, den zulässigen dielektrischen Verlusten oder der einzuhaltenden T'emperatur- oder Frequenz- konstanz unsere keramischen Sondermassen Calit und Gondensa F sowie neuerdings auch TempaS.
Die Verwendung von TempaS beschränkt sich vorläufig jedoch, vgl. S. 11 und 17, auf Einzelelemente mit verdicktem Rand und einige aus- gewählte Topfkondensatoren. Auch müssen wir uns bei 'I’empa S-
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Abbildung 1 Hescho-Plattenkondensatoren (200 mm Dimr.) mit aufgebranntem, metallisch verstärktem }Belag und verdicktem oder wulstförmigem Rand als Sprühschug
Abbildung 2 Hescho-Topfkondensator (85 mm Dir.) mit aufgebranntem, metallisch verstärktem Belag und kräftigem Schirm als Sprühschutz
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Verlustfaktor tg & in 10°
102 10? 10% 10° o ——— Frequenz in Hertz
Abbildung 3 Frequenz-Abhängigkeit von igö bei HF-Kondensatoren aus Calit, Tempa S und Condensa F
Kondensatoren aus fertigungstechnischen Gründen z. Zt. noch eine höhere Kapazitätstoleranz als bei Calit- oder Condensa-Kondensatoren vorbehalten.
BELAG. Der Belag wird, wie bei unseren übrigen HF-Kondensatoren, auch bei unseren Senderkondensatoren unmittelbar auf das Dielektrikum aufge- brannt und hierdurch unlöslich, higebeständig und elektrisch verlust- frei mit ihm verbunden. Dieser Belag wird nachträglich metallisch verstärkt, damit er hohe Ströme führen kann.
STROMZUFÜHRUNGEN. Die Stromzuführungen unserer Senderkon- densatoren bestehen aus versilberten Kupferstreifen, die mit Weichlot (Schmelz- punkt rd. 140° C) an den Belag angelötet werden.
FREQUENZ-ABHÄNGIGKEIT DES VERLUSTFAKTORS. Wie Abb. 3 an der Hand von Meßergebnissen erkennen läßt, sind die dielektrischen Verlustfaktoren von Kondensatoren aus Calit, Tempa S oder Condensa F im eigentlichen Hochfrequenzbereich nur sehr wenig frequenzabhängig.
FREQUENZ-ABHÄNGIGKEIT DER KAPAZITÄT. Die Kapazität von Kondensatoren aus Condensa F ist merklich frequenzabhängig und liegt z.B. bei 10° Hz um 1,9°/, höher als bei 10° Hz. Im gleichen Gebiet bleiben da- gegen die Kapazitätsänderungen von Kondensatoren aus Calit oder Tempa S unter 0,15°%o.
TEMPERATUR-ABHÄNGIGKEIT DES VERLUSTFAKTORS. Der Temperaturkennwert des Verlustfaktors (für 1°C), der im Bereich von +20...+100°C praktisch linear verläuft‘), beträgt für Calit rd. 3-10, für Condensa F rd. 5: 10%. Bei Kondensatoren aus T’empa S ist dagegen sein Ein- fluß so gering, daß ihm keine praktische Bedeutung zukommt.
1) ATM—Z 136, August 1936.
TEMPERATUR-ABHÄNGIGKEIT DER KAPAZITÄT. Die für Kondensatoren aus Calit, Tempa S und Condensa F geltenden Temperatur- kennwerte der Kapazität sind aus den nachstehenden Zahlentafeln ersichtlich. Die hier angegebenen Tremperaturkennwerte sind jedoch lediglich Richt-, nicht aber Garantiewerte.
Falls daher für besondere Verwendungszwecke bestimmte Temperaturkennwerte garantiert werden sollen, bitten wir um Rückfrage.
TOLERANZ DER KAPAZITÄT. Die normalen Kapazitätstoleranzen unserer keramischen Senderkondensatoren liegen bei + 20%.
Gegen Aufschlag liefern wir diese Kondensatoren auch mit kleineren Kapazitäts- toleranzen, und zwar bis zu + 5° bei Kondensatoren aus Calit oder Con- densa F und bis zu + 10° bei Tempa S-Kondensatoren.
Bei den Anforderungen an die Kapazitätstoleranz ist im übrigen zu berücksich- tigen, daß unsere Senderkondensatoren wegen ihrer geschirmten Belagränder nicht wie Kondensatoren mit gleichmäßiger Wandstärke durch einfaches Beschleifen des Metallbelages abgeglichen werden können. Bei unseren Platten- und Topf- kondensatoren ist vielmehr ein Abgleichen nur durch das erheblich schwierigere Verringern der Wandstärke möglich, so daß die letstgenannten Toleranzgrenzen nicht unterschritten werden können.
PRÜFUNGEN. Unsere Plattenkondensatoren werden Stück für Stück mit technischem Wechselstrom von 50 Hz und der in den nachstehenden Zahlen- tafeln angegebenen Spannung auf Durchschlag geprüft, wodurch alle Konden- satoren mit Herstellungsfehlern zuverlässig ausgeschieden werden.
Unsere Topfkondensatoren werden je nach ihrer Verwendung entweder mit Wechselstrom von 50 Hz und der in den nachstehenden Zahlentafeln an- gegebenen Spannung oder mit Gleichstrom und dem Doppelten ihrer nach- stehend gleichfalls angegebenen zulässigen Gleichspannung geprüft.
PLATTENKONDENSATOREN
Als Folge ihres vorbeschriebenen Aufbaues sind unsere Plattenkondensatoren verlustarm, formstarr und zeitlich unveränderlich sowie unempfindlich gegen nor- male Sendertemperaturen.
Ihre kennzeichnende Besonderheit ist, Abb. 1 u. 4, der verdickte oder wulstförmige Rand ihres Dielektrikums. Hierdurch werden vorzeitige Glimm- entladungen oder Überschläge verhindert?), die andernfalls wegen der hohen Feldstärke an der äußeren Begrenzung des Belages schon bei verhältnismäßig niedrigen Spannungen auftreten und zu Wärme-Durchschlägen führen können.
EINZELELEMENTE
Mit Plattenkondensatoren unserer Bauart lassen sich hohe Kapazitätswerte und Leistungen erreichen, z. B. mit einem Calit-Plattenkondensator von 200 mm Dir. Kapazitätswerte bis 600 pF und HF-Leistungen bis etwa 40 kVA. Dementsprechend werden Plattenkondensatoren vielfach auch als Einzelele- mente verwendet. Falls hierfür eine besondere Befestigung erforderlich ist, liefern wir Plattenkondensatoren, Abb.4, die mit einem keramischen Fuß aus- gerüstet und hierdurch gleichzeitig gegen Erde isoliert sind.
Die zulässigen HF-Betriebspannungen dieser Einzelelemente sind in den Zahlentafeln auf S.11 und 13 angegeben.
Sollen Einzelelemente dagegen bei Gleichspannung, z. B. als Anodenblock- kondensatoren, verwendet werden, so bitten wir, hinsichtlich der zulässigen Gleichspannung, die unter Umständen einen Spezialbelag erfordert, . vorher anzufragen.
KONDENSATORBLOÖCKE
Für Kapazitätswerte oder Leistungen, die höher liegen, als sie mit einem Einzel- element erreichbar sind, bauen wir eine entsprechende Zahl von Einzelelementen zu einem „Kondensatorblock“ zusammen.
Zur Vereinheitlichung der für den Aufbau benötigten keramischen Gestelle verwenden wir für diese Kondensatorblöcke zwei Normalausführungen von Einzelelementen, und zwar solche von 140 mm und solche von 200 mm Dir.
Bei einem Kondensatorblock für hohe Kapazitätswerte werden, Abb. 5, die Einzelelemente parallel geschaltet (P-Block). Ist der Kondensatorblock da-
2) VDE-Fachberichte 1928.
Abbildung 4 ® Hescho-Plattenkondensatoren als Einzelelemente (isolierte Aufstellung mit keramischem Fuß)
Abbildung 5 Hescho-Kondensatorblock in Parallelschaltung (P-Block)
gegen für hohe HF-Spannungen bestimmt, so werden, Abb. 6, die Einzel- elemente in Serie geschaltet (S-Block).
Für besonders hohe Kapazitätswerte oder Leistungen über etwa 300 kVA werden mehrere Blöcke parallel, in Serie oder gemischt geschaltet, so daß allen prak- tisch auftretenden Forderungen entsprochen werden kann.
Außerdem stellen wir, z.B. für Laboratoriums-Meßzwecke, Prüffeld-Einrichtungen u. dgl, „Anzapf“-Kondensatorblöcke her. Abb.7 zeigt eine derartige Aus- führung, bei der die Stromzuführungen so angeordnet sind, daß sich die Ka- pazitätswerte der Einzelelemente — parallel oder in Serie — in verschiedenen Stufen zusammenschalten lassen. Bei einer anderen Ausführung werden die Anschlüsse der Einzelplatten an eine oder zwei Calitleisten herangeführt, die auf einer Längsseite des Blockes angeordnet sind. Die Armaturen der Anschlüsse sind hierbei so ausgebildet, daß die Einzelplatten mittels Kammsteckern in ver- schiedenen Stufen in Serie oder parallel geschaltet werden können.
Zur Verbesserung der Wärmeabfuhr werden die Einzelelemente bei sämt- lichen vorgenannten Kondensatorblöcken in senkrechter Lage eingebaut und durch isolierende Zwischenstücke in gegenseitigen Abständen von etwa 10 mm gehalten. "Trotzdem ist jedoch zu berücksichtigen, daß in einem Block die Erwärmung weit höher als bei einem Einzelelement ist, bei dem die Wärme ungehindert allseitig abstrahlen kann. Beispielsweise dürfen in einem aus 10 Elementen bestehenden Block, wenn die gleiche Übertemperatur nicht überschritten werden soll, die mittleren Platten nur etwa !/g so hoch wie bei ihrer Verwendung als freistehende Einzelelemente belastet werden. Darüber hinaus wird durch Unterbinden des Luftumlaufes in einem Kondensatorblock, z.B. durch eine dichtschließende Haube, die kV A-Belastbarkeit seiner Einzelelemente auf etwa !/s ihrer Belastbarkeit bei freistehender Verwendung herabgesetzt. Anderseits läßt sich durch eine wirksame Beschleunigung des Luftumlaufes, z. B. durch Anblasen von Frischluft mittels eines Ventilators, eine kV A-Leistung erzielen, die etwa 2,5- bis 3mal so hoch wie die normale ist.
Aus den vorstehenden Ausführungen ergibt sich, daß die Belastbarkeit eines Kondensatorblockes durch die Art seines Zusammenbaues und viele Einzelerfahrungen maßgebend beeinflußt wird.
Wir können daher Garantien nur für einen von uns fertig zusam- mengebauten Block eingehen. Hierbei bitten wir, uns zur Ausarbeitung eines verbindlichen Angebotes außer den reinen Betriebsdaten auch den ge- wünschten Sicherheitsfaktor bzw. die zulässige Höchsttemperatur unter Betriebs- bedingungen sowie die Prüfanforderungen anzugeben.
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Abbildung 6 Hescho-Kondensatorblock in Serienschaltung (S-Block)
Abbildung 7 Hescho-Kondensatorblock in Anzapfschaltung
EINZELELEMENTE
mit verdicktem Rand
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NORMALAUSFÜHRUNGEN verdickter Rand
Zulässige Prüfspannung
Hescho- Betriebs- HF- r Nr. leistung |Spannung bei 50 Hz kVA kV kV
20)... 280
„ 2370 ri) „ 2258 80... 320 2800 150... 600 TEMPAS tgö=2:10* TK: + 40: 10% Ko 3140 80 6 50... 150 15 „ 3141 110 8 100... 300 30 5 10 „ 3142 140 8 200... 600 50
CONDENSAF tgö=10-10% TK:— 720 - 10%
*) Gilt für die Maximal-Kapazität.
Kapazitätstoleranz: + 20°
Gegen Aufschlag auch mit Kapazitätstoleranzen bis zu + 5°/, bei Calit- und Condensa F-, bis zu + 10°, bei Tempa S-Kondensatoren lieferbar.
Die Werte für igö, die zulässige Betriebsleistung und die zulässige HF-Spannung beziehen sich auf eine Frequenz von 1 MHz (300 m Wellenlänge) und 20°C. Hierbei ist zu be- achten, daß die zulässige HF-Spannung mit steigender Frequenz abnimmt.
Die TK-Werte gelten für 1°C und sind nur Richt-, nicht aber Garantiewerte.
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EINZELELEMENTE
mit wulstförmigem Rand
NORMALAUSFÜHRUNGEN
wulstförmiger Rand
Zulässige Betriebs- HF- ; leistung |Spannung| bei 50 Hz kVA kV kV
Kapazität Prüfspannung
Nr. pF
CALIT igö=s5-10* TK:+ 140: 10%
Ko 2266 „ 2374 2551
2563
*) Gilt für die Maximal-Kapazität.
Kapazitätstoleranz: + 20°, Gegen Aufschlag auch mit Kapazitätstoleranzen bis zu + 5 %/, lieferbar.
Die Werte für igö, die zulässige Betriebsleistung und die zulässige HF-Spannung beziehen sich auf eine Frequenz von 1 MHz (300 m Wellenlänge) und 20°C. Hierbei ist zu be- achten, daß die zulässige HF-Spannung mit steigender Frequenz abnimmt.
Die TK-Werte gelten für 1°C und sind nur Richt-, nicht aber Garantiewerte.
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TOPFKONDENSATOREN
Üsere „Lopfkondensatoren“, Abb. 8, sind nach der zylinderförmigen, an einem Ende geschlossenen Gestalt ihres aus Calit, Tempa S oder Condensa F bestehenden Dielektrikums benannt, auf das wir, wie eingangs erwähnt, beider- seits einen gut leitenden Silberbelag aufbrennen. An diesen Belag, der metallisch verstärkt wird, werden die als kräftige Bänder ausgebildeten Stromzuführungen unmittelbar angelötet.
Gegen eine Beeinflussung durch die Luftfeuchtigkeit, die bei mehr als 50°, den Verlustfaktor herabsetst, erhalten unsere Topfkondensatoren einen isolieren- den Lacküberzug. Die Farbe dieses bei 120° C. eingebrannten Lacküberzuges, der bis etwa 80°/ relativer Luftfeuchtigkeit einen sicheren Schutz gewährt, kennzeichnet gleichzeitig das verwendete Dielektrikum.
Vorzeitige Entladungen an den Rändern der Beläge, die bei Senderkonden- satoren ohne Sprühschug als Folge des Randeffektes vielfach schon bei ver- hältnismäßig niedrigen Spannungen einsetzen, werden bei unseren Topfkonden- satoren durch reichlich bemessene wulstförmige Schirme verhindert.
Infolgedessen sind Kondensatoren dieser Formgebung bis zu hohen Spannungs- werten verwendbar, zumal ihr Dielektrikum eine hohe Durchschlagfestigkeit auf- weist und gegen Überschläge und starke Erhitjungen unempfindlich ist, die in einem Sender bei Störungen oder Überlastungen auftreten können.
Da für manche Verwendungszwecke beide Pole des Kondensators gegen Erde isoliert sein müssen, liefern wir, Abb. 9, unsere Topfkondensatoren auch in Calit- sockel eingelötet.
Wie auf $.5 bereits angegeben, werden unsere Topfkondensatoren je nach ihrer Verwendung entweder mit Wechselstrom von 50 Hz und der aus den nachstehenden Zahlentafeln ersichtlichen Spannung oder mit Gleichstrom und dem Doppelten ihrer in den nachstehenden Zahlentafeln gleichfalls angegebenen zulässigen Gleichspannung geprüft.
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Abbildung 8 Normalausführungen von Hescho-Topfkondensatoren
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Abbildung 9 Normalausführungen von Hescho-Topfkondensatoren für isolierte Aufstellung mit Calitfuß
TOPFKONDENSATOREN
Normalausführungen
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Für isolierte Aufstellung werden diese Kondensatoren in ovale Calitsockel der nach- stehenden Abmessungen eingelötet, wodurch sich Z um rd. 6 mm erhöht. Die Bestellnummern derTopfkondensatoren mit Calitfuß erhalten den Zusag F (z.B.K02764F)
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Abmessungen der Stromzuführungen und Sockel
NORMALAUSFÜHRUNGEN
Prüf-
Zulässige | Zulässige | Zulässige
Hescho- Kapazität | Betriebs- | HF- 5 Gleich- |°PAnnE Nr. leistung [Spannung ® spannung 50 12°)
kV kV= kV
CALIT igö=s8-10* TK:+ 140: 10%
Ko 2763 „ 2676
TEMPASS igö=4:10* TK: + 40:10%
Ko 3050 | 50 | 20 | 30 | 50....200 | 5 | 3 | 3,8 | 5
„3051 | so | 20 | 30 | ı00...300 | ı0 3 3,8 5 CONDENSAF ig85=10:10* TK:— 720 :10%
Ko 2764 . 1000 5
„2677 . 2000
65 |600... 1600 *) Auf Wunsch werden unsere Topfkondensatoren statt mit Wechselstrom von 50 Hz
mit Gleichspannung geprüft. Die Prüfspannung beträgt dann das Doppelte der zulässigen Gleichspannung.
Kapazitätstoleranz: + 20%.
Gegen Aufschlag mit Kapazitätstoleranzen bis zu + 5°/, bei Calit- und Condensa F-, bis zu + 10°, bei Tempa S-Kondensatoren lieferbar.
Die Werte für igö, die zulässige Betriebsleistung und die zulässige HF-Spannung beziehen sich auf eine Frequenz von 1 MHz (300 m Wellenlänge) und 20°C. Hierbei ist zu be- achten, daß die zulässige HF-Spannung mit steigender Frequenz abnimmt.
Die 'TK-Werte gelten für 1°C und sind nur Richt-, nicht aber Garantiewerte.
N
TOPFKONDENSATOREN Sonderausführungen aus CONDENSA F
RKAFRH ERREREEN
N
Für isolierte Aufstellung werden diese Kondensatoren in runde Calitsockel der nach- stehenden Abmessungen eingelötet, wodurch sich Z um rd. 10 mm erhöht. Die Bestellnummern der T'opfkondensatoren mit Calitfuß erhalten den Zusag F (z.B. Ko 2824 FF)
Abmessungen der Stromzuführungen und Sockel
sn
Sonderausführungen aus CONDENSA F tgö=10:10* TK:— 720 10%
Zulässige | Zulässige | Zulässige Prüf-
Hescho- Kapazität Betriebs- HF- 5 Pie Nr. leistung |Spannung ® Spannung 50 12°)
pF kV
Ko 2828 „ 2824
600 ... 1500 1200 ... 3000
*) Auf Wunsch werden unsere Topfkondensatoren statt mit Wechselstrom von 50 Hz mit Gleichspannung geprüft. Die Prüfspannung beträgt dann das Doppelte der zulässigen Gleichspannung.
Kapazitätstoleranz: + 20°, Gegen Aufschlag auch mit Kapazitätstoleranzen bis zu + 5°, lieferbar.
Die Werte für igö, die zulässige Betriebsleistung und die zulässige HF-Spannung beziehen sich auf eine Frequenz von 1 MHz (800 m Wellenlänge) und 20°C. Hierbei ist zu be- achten, daß die zulässige HF-Spannung mit steigender Frequenz abnimmt.
Die TK-Werte gelten für 1°C und sind nur Richt-, nicht aber Garantiewerte.
=
INHALTSVERZEICHNIS
Keramische Sender-Festkondensatoren, Anforderungen und Eigenschaften ......... N SE RAR A SSR a Te N oe Belag, Stromzuführungen, Verlustfaktor, Kapazität......22222c2neeeeeeneeen Toleranz Prüfen ee see
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Einzelelemente mit verdicktem Rand, Zahlentafel..........222cccceeeeeeecn
Einzelelemente mit wulstförmigem Rand, Zahlentafel..........22222sce2 2...
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IVA — G.617 — 1.11. 39. Printed in Germany — Imprim& en Allemagne — Dr. Karl Meyer GmbH., Leipzig
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